Freitag, 10. Juni 2011

Schicht im Schacht
Maloche, Macker und Moneten

Nach der erfolgreichen Anthologie »Hängen im Schacht« haben sich jetzt noch einmal mehr als ein Dutzend Experten in Sachen guter krimineller Unterhaltung auf einen Streifzug durch das mörderische Ruhrgebiet gemacht. Zwischen Duisburg und Dortmund graben sich unter anderem Jörg Juretzka, Anne Chaplet, Martin Schüller, Nadine Buranaseda, Nina George, Karr & Wehner und Ralf Kramp in den kriminellen Untergrund des Reviers. Krimis zwischen Kohle und Kulturhauptstadt von den Besten ihres Fachs!


Thüringen Journal über Karr & Wehner


Aktuelle Stunde / Lokalzeit Duisburg 18.6.2011
Gerd Herholz im Interview




*Anne Chaplet
besucht das
Museum für Frühindustrialisierung in Wuppertal:
In Barmen kein Erbarmen

*
Nadine Buranaseda mit einer Story aus der dunklen Nacht von Duisburg:
Wonderful Life


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Ilka Stitz mit der Geschichte darüber, dass Alter nicht vor Bankraub schützt:
Die Unsichtbaren

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Gerd Herholz meditiert über das Geld, das Leben und den Bankraub:
ZEN in der Kunst das Absahnens

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Arnd Federspiel macht sich in Velbert und Heiligenhaus auf die Suche nach einem belesenen Mörder: Jenseits von Heljens

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Volker W. Degener mit einer Geschichte die im Krankenhaus beginnt und im Leichenschauhaus endet:
Der Blumenmann


*Peter Schmidt taucht ab in die Tiefen des Reviers und findet: Eine Liebe unter Tage

*Christiane Dieckerhoff nimmt das Ehegelöbnis mal wörtlich: Bis dass der Tod euch scheidet

*Roger M. Fiedler taucht ab ins Carbon und folgt der Spur der Ratten:
Die kleine Pest von Wanne-Eickel

*Nina George dreht auf dem Ruhrschnellweg vollkommen ab:
On The Road to Hell oder: Als Herr Simancjec einmal tot war


*Martin Schüller gewährt einen Einblick in ein ganz spezielles kulinarisches Vergnügen: Katerfrühstück

* Ralf Kramp erzählt, was passiert, wenn man sich auf zeche Zollverein einschließen lässt: Nachts im Museum

*F.G. Klimmek engagiert sich für das Gute in Herne: Unsere Stadt soll schöner werden

*Uwe Voehl erzählt von einer Jugend in Hagen: Frühstück bei Marilyn

*Horst Bieber folgt der Spur der einsamen Herzen von Dortmund: Geschäft zu zweit

*Ulrich Straeter hat mal billiges Benzin bei Goldin getankt und damit die Idee für seinen Wirtschaftskrimi aus dem Ölmilieu gefunden:
Ene mene muh

*Klaus Stickelbroeck geht nach Schwelm, wo die Männer so rau wie die Erfurt-Raufaser sind: Rabauken, Räuber, Raue Fasern
 
*Herbert Knorr feiert Weihnachten in Hattingen:
Ohne Senf geht gar nix


*René Zey taucht ganz tief ab in die kulinarische Subkultur des Essener Westens - da hilft kein Kochprofi mehr: Pommes blut-weiß

*Sonja Ullrich spürt dem Verbrechen in Wattenscheid-Höntrop nach und findet: Eine Urne für Breslau

-ky und sein Kumpel klären endlich auf:
Was geschieht mit Czarnowanz?


*Karr & Wehner erinnern sich daran, dass der große Bert Brecht einmal eine große Ruhr-Oper schreiben sollte. Warum es nicht dazu kam - das sind: Essenener Geschichten

*Jörg Juretzka macht sich schließlich am Ende auf den Weg raus aus dem Revier:
Um Haaresbreite


Haben Sie Interesse an Autorenlesungen in Ihrer Stadt? Die Autoren von »Schicht im Schacht« kommen gern zu Ihnen!
Betrachten Sie das ruhig als Drohung ...


H.P. Karr (Hg)
Schicht im Schacht
Malocher, Macker und Moneten
Das zweite Mordsbrevier fürs Mordsrevier
Hillesheim: KBV-Verlag (2011)
ISBN-10 3942446049
ISBN-13 978-3942446044

Mittwoch, 18. Mai 2011

Tatort Ruhrgebiet: Schicht im Schacht


Krimis über Maloche, Macker und Moneten

Im letzten Jahr war das Ruhrgebiet Europäische Kulturhauptstadt. Die mit fünf Millionen Menschen einwohnerstärkste Region Deutschlands zeigte, was sie zu bieten hat. Jetzt zieht Krimi-Herausgeber H.P. Karr die kriminelle Bilanz: In der Reihe der „Mordlandschaften„ bei KBV erscheint der zweite Band mit Kurzkrimis aus dem Ruhrgebiet. Motto: Wenn nix mehr geht, dann ist »Schicht im Schacht«.

Wenn alles vorbei ist, wenn alles aus ist, dann ist »Schicht im Schacht«. Die Frage, was danach kommt, beantworten zwei Dutzend Krimi-Autoren in der neuen Sammlung von Ruhrgebiets-Kurzkrimis. Von Dortmund bis Duisburg, von Bottrop bis Schwelm und von Mülheim bis Wattenscheid: überall blüht das literarische Verbrechen. Spannung an jeder Straßenecke, Mord über und unter Tage!
Für die »Schicht im Schacht« haben die besten Krimi-Autorinnen und Autoren den »Pott« durchstreift und mörderisch viel Beute gemacht: Krimis über Maloche, Macker und Moneten, Mord und Totschlag zwischen der Hattinger Altstadt, dem Essener Westviertel und dem Landschaftspark Duisburg.
Es sind Geschichten, die das Ruhrgebiet zwischen gestern und heute zeigen - mit Mordermittlungen in Heiligenhaus und Wattenscheid, kulinarischer Kriminalität auf der Bochumer Zeche Victoria und einer romantischen Rotlichtballade auf der A40 zwischen Bochum und Duisburg. Es sind in jeder Beziehung ausgezeichnete Autoren, die sich in den kriminellen Untergrund des Reviers begeben: Horst Bieber. Anne Chaplet und Jörg Juretzka sind Träger des Deutschen Krimipreises, Jörg Juretzka und Peter Schmidt wurden mit dem Literaturpreis Ruhr ausgezeichnet.

Außerdem sind bei der verbecherischen Tour de Ruhr die Jungtalente Arnd Federspiel, Sonja Ullrich und Nadine Buranaseda dabei und auch alte Hasen wie Martin Schüller, Roger M. Fiedler und Volker W. Degener. Zur Abrundung hat Herausgeber H.P. Karr auch Krimi-Grenzgänger wie Gerd Herholz, Herbert Knorr und René Zey für Stories gewinnen können.